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BasKid werden!

Die Basketball-Abteilung des SFB 94 e.V., Basket Brandenburg bietet eine Plattform für ball-interessierte Kinder und Jugendliche, sich mit dem Basketball anzufreunden und vielleicht den weiteren sportlichen Weg mit dem orangenen Leder zu gehen.

Kommentar M.Lehmann

Engelmann verkündet sein Comeback. Diese Nachricht würde Oliver Altenkirch, nach dem verkorksten Saisonbeginn, wohl gern erhalten. Nur leider wird dies nicht geschehen und das verfügbare Personal muss sich selbst aus der „Minikrise“ befreien. Es ist nicht so, dass die Mannschaft schlecht spielt, es fehlt eher an der Konstanz während des Spiels. Vor allem in der entscheidenden Phase gegen Ende des Spiels versagen den Baskets die Nerven. Genau dies war die Zeit in der Dirk Engelmann noch einmal an seine eigenen Grenzen ging und den entscheidenden Punkt, Steal, Pass machte oder Rebound holte. Gegen Bernau wurde dies besonders deutlich. Das Team holte einen Rückstand auf und erspielte sich diszipliniert die Führung um dann diese leichtfertig durch überhastete Angriffe wieder zu Nichte zu machen. Bernau im Gegenzug erhöhte noch einmal die Aggressivität angeführt von einem Thomas Barth der ebenso wie Engelmann gerade in der entscheidenden Phase noch einmal zulegt und mit seiner Erfahrung und Ruhe dem Gegner jegliche Hoffnung zunichte-macht und frustriert. Den Baskets fiel nicht mehr viel ein und es machte sich das Gefühl breit keiner wolle die Verantwortung übernehmen, das Team führen und das Spiel an sich reißen. Christian Rosenkranz wäre im Moment am ehesten zuzutrauen Ruhe ins Basketspiel zu bringen, trifft  er doch bis dahin sehr sicher. Jedoch fehlte in den letzten fünf Minuten

jegliches aufbäumen, motivieren oder frei spielen der eigenen Leute. Es fehlten einfach der letzte Wille und der Mut. Ein anderer wäre noch Stefan Buhtz gewesen. Leider kam er im Spiel gegen Bernau erst zur zweiten Hälfte und fand nicht wie gewohnt ins Spiel. Allerdings standen die Baskets in der zweiten Spielhälfte mit seiner Anwesenheit kompakter. Das Spiel gegen Bernau zeigte ebenfalls die zweite Schwäche der Baskets auf. Die Defensive! Gerade unter dem Korb, die Stärke der Baskets in der letzten Saison, machten die Bernauer Punkt um Punkt. Es fehlen zwar noch Laffo, bei dem die meisten Gegner den Ball lieber noch einmal raus passen und Koch, der auch physisch gegen große Gegner gegen hält. Aber es sollte angesichts von athletischen Spielern, wie Sven Korinth und Christian Rosenkranz nicht als Ausrede gelten.

Nun sollte man die ganze Sache nach dem zweiten Spieltag nicht zu kritisch beurteilen, da die Mannschaft einen kleinen Umbruch hinter sich hat und noch nicht alle Rädchen in einander greifen. Und trotz dieses Umstandes läuft es in der Offensive erstaunlich gut. Auch in den Jahren der Meisterschaften verschliefen die Baskets regelmäßig ein Viertel pro Spiel, also nichts was einen Fan noch beunruhigen könnte. Jedoch sollte allen neuen Spielern klar sein, dass in der Oberliga ein anderer Wind weht als in der Bezirksliga oder Landesliga und man nicht mit sich zufrieden sein kann, wenn man in der Offensive zur Halbzeit seinen Punkteschnitt erreicht hat. Coach Altenkirch hat nun zwei Wochen Zeit die Mannschaft weiter zu formen, da dieses Wochenende spielfrei ist.
Als nächster Gegner wartet der RSV Stahnsdorf III eine Mannschaft, die sehr Heimstark sein kann, wenn Spieler der ersten oder zweiten Mannschaft nichts zu tun haben. In diesem Spiel können die Baskets zeigen, warum sie in ihren letzten zwei Oberligasaisons Meister wurden und endlich auch als Team weiter zusammenwachsen. Auf geht’s Baskets – „Fighting Team!“.

 

Geschrieben von: M. Lehmann 09.10.2010 13:34 Uhr

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