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Die Basketball-Abteilung des SFB 94 e.V., Basket Brandenburg bietet eine Plattform für ball-interessierte Kinder und Jugendliche, sich mit dem Basketball anzufreunden und vielleicht den weiteren sportlichen Weg mit dem orangenen Leder zu gehen.

1. Herren der Baskets mit 2 wichtigen Siegen in der Meiterschaftsrunde

Zur letzten Auswärtsreise der laufenden Saison 2017/2018, ging es für die 1. Herren der Baskets aus Brandenburg am vergangenen Sonntag nach Eisenhüttenstadt. In der Meisterschaftsrunde der Bezirksliga traf der ungeschlagene Tabellenführer dabei auf die beiden direkten Verfolger aus Strausberg und eben Eisenhüttenstadt.

Da den Weg in den Osten des Landes Brandenburg leider aber nur 8 Baskets fanden (Matthias Lehmann & Mike König- Lehmann fehlten leider verletzungsbedingt sowie Stephan Buhtz aus privaten Gründen), stellten sich die Mannen aus der Havelstadt an diesem Tag auf einer hartes Stück Arbeit ein. Schon vorm Beginn des 1. Spieles sollte sich diese personelle Situation noch weiter zuspitzen und das auf sehr kuriose Art und Weise. Da der Hauptschiedsrichter aus Cottbus nicht eintraf und auch das in dieser Partie noch spielfreie Team aus Strausberg unschöner Weise keinen Schiedsrichter stellte, wurde zum Leidwesen aller Beteiligten über die kurzfristige Absage des Spieles nachgedacht. Um dieses Szenario und vor allem eine erneute lange Anreise nach Eisenhüttenstadt zu vermeiden, einigten sich die Hüttenstädter mit den Baskets, dass Basket Kapitän und ausgebildeter Schiedsrichter Oliver Altenkirch die Begegnung des eigenen Teams leiten würde, damit überhaupt gespielt werden kann. Somit standen im 1. Spiel des Tages sogar nur 7 Brandenburger auf dem Parkett und da auch der Gastgeber mit nur 6 Akteure aufwartete, entwickelte sich von Beginn an ein äußerst langsames Aufeinandertreffen. Beide Mannschaften nutzen die möglichen 24 Sekunden der eigenen Angriffszeit meistens aus und verzichteten dabei fast vollständig auf aggressive Verteidigung. Dementsprechend endeten die ersten 10 Minuten recht ausgeglichen, mit einer kleinen Führung für die Baskets (23:19). In Viertel Nr. 2 punkteten wiederum die Hausherren etwas mehr und so stand es zur Pause 39:40 aus Sicht der Baskets. Zu Beginn der 2. Halbzeit schalteten die Brandenburger dann einen Gang höher und drehten mit einem bereits spielentscheidenden 16:3 Lauf das Ruder wieder zu ihren Gunsten. Vor allem Top Scorer Sven Nadollek wurde in dieser Phase immer wieder von seinen Mitspielern gefunden und brachte die Baskets auf die Siegerstraße (55:43, nach 26 Minuten). Der finale Spielabschnitt glich dann vom Tempo her wieder der 1. Halbzeit, da beide Mannschaften sich für die jeweils 2. Partie des Tages schonten und die Havelstädter ihren Vorsprung somit verwalten konnten. Am Ende stand dann ein 73:58 für die Baskets zu Buche, in einem unspektakulären Spiel, dass ob der beschriebenen Umstände so schnell aber bei keinem der Beteiligten in Vergessenheit geraten wird.

Nach einer kurzen Spielpause ging es für die Havelstädter dann direkt weiter gegen die Mustangs aus Strausberg, dass neben den Baskets einzige bisher ungeschlagene Team der Meisterschaftsrunde. Die Mustangs präsentierten sich an diesem Tag in voller Mannschaftsstärke (11 Mann Kader) und bewiesen damit schon vor dem Spiel, dass sie sich für das Kräftemessen einiges vorgenommen hatten. Nach den ersten 5 absolvierten Minuten führten die Randberliner dementsprechend erstmals (10:6) und hielten diesen Vorsprung bis zum Viertelende (20:17). Die Baskets versuchten weiterhin sehr dosiert zu agieren und nutzen oftmals auch eigene Fouls, um den Spielfluss bewusst zu stoppen und den Gegner an die Freiwurflinie zu zwingen. Im 2. Viertel fielen dann die Würfe aus der Distanz bei den Baskets und somit konnte man sich mit einem 20:8 Lauf etwas absetzen (37:28 für den Tabellenführer). Doch die Strausberger nutzen ihre personelle Überlegenheit konsequent, wechselten viel durch und setzten die Brandenburger im Anschluss wieder stärker unter Druck. Mit einem eigenen kleinen 12:6 Endspurt zum Ende von Halbzeit 1, war das Spiel damit wieder fast ausgeglichen (43:40 für die Havelstädter). Auch nach der Halbzeitpause änderte sich an diesem sehr engen Verlauf der Partie nichts. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts und somit zierten viele Fouls den Spielrhythmus. Beim Stande von 60:60 ging es in die letzte Viertelpause. Den besseren Start in den 4. Abschnitt erwischten die Mustangs und gingen durch den Topscorer der Begegnung Andreas Siebart (28 Punkte) mit 73:68 in Front, bei noch 4 zu absolvierenden Spielminuten. Erneut war es aber Sven Nadollek, unterstützt von Benny Koch, der seine Mannschaft wieder zurück ins Spiel brachte. Ein erfolgreicher Dreier von Dirk Engelmann drehte das Spiel erneut zu Gunsten der Baskets knappe 1 Minute vor dem Ende (80:78) und diesen kleinen Vorsprung gab der Tabellenführer dann nicht mehr aus der Hand. Die Mustangs mussten nun foulen um ihrerseits die Uhr zu stoppen und die Brandenburger an die Freiwurflinie zu schicken. Zwar trafen diese dann hier auch nur 3 von 8 Versuchen aber da Strausberg ihrerseits nur noch einen Korb erzielen konnte, hieß es letztendlich 83:80 für die Brandenburger. Erschöpft und gezeichnet feierte der Rumpfkader der Baskets diesen wichtigen Sieg, die eigene Moral und den nächsten großen Schritt in Richtung Meisterschaft. In Summe war es diesmal definitiv kein spielerisch schöner Spitzenspieltag aber spannend allemal und man darf gespannt sein, wie die jeweiligen Rückspiele gegen beide Teams in 2 respektive knapp 3 Wochen laufen werden. Am 29.04 treffen die Baskets daheim zunächst eben auf Eisenhüttenstadt und den SC Potsdam, eher es dann am 06.05 zum Saisonfinale erneut in Brandenburg, gegen Strausberg und Cottbuss III kommt.

 

Es spielten für die Baskets I: Benny Koch (20 Punkte gegen Eisenhüttenstadt/19 Punkte gegen Strausberg), Dirk Engelmann (5/12), Bastian Suckrow (12/13), Sebastian Henning (9/5), Danny Aust (1/-), Sven Nadollek (22/22), Oliver Altenkirch (12), Marcel Lehmann (4/-)

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Geschrieben von: O. Westphal 18.04.2018 06:39 Uhr

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