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Zu spät aufgewacht – Havel Towers verlieren in Bernau

Es heißt zwar immer, alle guten Dinge sind drei. Doch dass dies leider nicht immer zutrifft, mussten die Havel Towers jetzt am 3.Spieltag der Oberligasaison erfahren. Nach einem unkonzentrierten Spiel mussten sie sich dem Gastgeber SSV Lok Bernau II mit 58:68 geschlagen geben.

.„Wir sind gleich schlecht gestartet. Wir haben uns zwar viele freie Würfe herausgespielt, konnten diese aber einfach nicht entsprechend nutzen", so Coach Florian Schöttler, dem vor Allem die noch nicht so richtig in Schwung gekommene Offensive Sorgen machte. So war es nicht verwunderlich, dass das erste Viertel mit 10 Punkten verloren ging.

Das zweite Viertel begann ausgeglichener, wirkliche Vorteile konnten die Towers daraus aber nicht ziehen. Als sich Bernau auch noch am Ende der ersten Halbzeit immer weiter absetzen konnte, schien das Spiel bei einem 36:24 Halbzeitstand schon entschieden.

Doch weit gefehlt. Nach einer motivierenden wie auch deutlichen Halbzeitansprache Schöttlers kam die Spielgemeinschaft immer besser ins Spiel und kämpfte sich Punkt um Punkt zurück ins Spiel. Dennoch zeigte sich auch hier immer wieder, dass sich das Team um Kapitän Jochen Trapp noch weiter einspielen muss. Zudem fehlten den Havel Towers mit den Spielern Matthias Jagla, Marco Ritter, Christian Rosenkranz und Marius Krüger vier wichtige Akteure unter dem Korb, weshalb auch an diesem Tag dort nicht so viel zu holen war. Mitte des dritten Viertels sortierte sich Bernau wieder und ging mit zehn Punkte in Front.

„Im letzten Viertel haben wir dann teilweise richtig guten Basketball gespielt und konnten mit Bernau mithalten", so Schöttler. Logische Konsequenz: der Vorsprung der Bundesligareserve schmolz immer weiter, vier Minuten vor Schluss führten die Havel Towers sogar plötzlich mit einem Punkt. Die Überraschung schien nicht nur aufgrund einer über das gesamte Spiel gut und beherzt spielenden Defense zum Greifen nahe. Doch Lok Bernau II fand erneut die passende Antwort und sicherte sich somit den dritten Sieg im dritten Spiel. Am Ende stand es 68:58 für den Gastgeber aus dem Norden von Berlin auf dem Spielbogen.

Nun gilt es, mit einem Heimsieg am kommenden Samstag weiter den Anschluss an die Spitze zu halten. Mit Königs-Wusterhausen II wartet der momentane Spitzenreiter der Oberliga Brandenburg auf die Towers. Gespielt wird in der Marienberghalle in Brandenburg an der Havel.

 

Geschrieben von: O. Westphal 10.10.2017 14:21 Uhr

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