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Aufstiegsrunde im Vorabendprogramm

Zum Start der Aufstiegsrunde in der Bezirksliga Herren ging es für die Baskets vergangenen Sonntag nach Mahlow. Nachdem die Spiele ohnehin schon sehr spät (14:30, 16:15 und 18:00 Uhr) auf einen Sonntag angesetzt waren, direkt der nächste Dämpfer bei Anreise. Die Halle war belegt, das erste Spiel noch nicht einmal angepfiffen. Mit einer Verspätung von einer guten Stunde startete dann das erste Spiel zwischen dem Gastgeber Mahlow und den ebenfalls angereisten Bernauern des SSV Lok Bernau. In einer ab Mitte recht einseitigen Partie siegten die Mahlower am Ende deutlich mit 78:53.

Im Anschluss stellten sich die Brandenburger den Bernauern. Merklich vom ersten Spiel gezeichnet, konnten die Barnimer in den ersten acht Minuten nur drei Punkte beisteuern. Einzig der Korbausbeute der Brandenburger geschuldet, blieben die Bernauer zum Viertelende beim Stand von 16:8 für die Baskets im Spiel.

Dies sollte sich auch im zweiten Viertel nicht ändern. Beide Mannschaften lieferten Mitte des zweiten Abschnitts fünf punktlose Minuten, allerdings antworteten die Havelstädter darauf mit einem 7:0-Lauf, so dass zur Halbzeit ein 27:13-Polster für Ruhe sorgte. Leider ließ man es nun gerade in der Verteidigung etwas schleifen und die Bernauer mehr ins Spiel kommen. Über viele zweite Chancen direkt oder von der Freiwurflinie gestalteten sie die zweite Halbzeit ausgeglichener. Am Ende hatten die Brandenburger dennoch in jedem Viertel knapp die Nase vorn und entschieden das Spiel mit 61:41 für sich.

Gegen 19 Uhr traten die Baskets dann gegen die Hausherren aus Mahlow an. Bereits am ersten Spieltag der regulären Saison gab es dieses Aufeinandertreffen in Mahlow. Damals konnte man nicht viel gegen die robuste Spielweise mit vielen Kontern ausrichten und verlor deutlich. Während der Saison steigerten sich die Brandenburger aber deutlich und so ging man mit einem besseren Gefühl in das erneute Duell. Das merkte man den Baskets an. In einem offenen ersten Abschnitt, erarbeite man sich die Punkte, wenn schon nicht durch direkten Korberfolg, dann von der Linie. Bis zur achten Minute hielt die Führung. Dann kassierte man vier schnelle Konter und einen Dreipunktewurf und musste das erste Viertel dann doch 14:21 abgeben. Gleiches Spiel im zweiten Abschnitt. Zu Beginn gleich auf und zum Ende hin mit Nachlässigkeiten im Abschluss und der Rebound-Arbeit, die Konter zur Folge hatten, die hochprozentig von den Mahlowern in Punkte umgewandelt wurden. Sichtlich gezeichnet lag man nun 16 Punkte zurück. Motiviert aber nicht mit dem richtigen Rezept für eine Aufholjagd, gestaltete man die letzten beiden Abschnitte ausgeglichener, verlor am Ende aber deutlich mit 45:65.

Die späte Ansetzung sowie die noch zusätzliche Verschiebung der Spiele nach hinten hatten sicherlich ihren Beitrag geleistet, wird auch im Verband noch diskutiert werden, dennoch hätte gegen Mahlow mehr drin sein können. Das hat vor allem der Beginn des Spiels gezeigt. Anders als in der regulären Saison gibt es in der Aufstiegsrunde noch ein Rückspiel, wo die Brandenburger es noch besser machen können.

Es spielten:

D. Schultheis (3 Punkte gegen Bernau, 4 gegen Mahlow), M. Lochner (13, 3), C. Rosenkranz (17,10), P. Schmidt (0, 5), R. Wacker (4, 1), A. Köpke (8, 4), O. Schroth (6, 1), C. Baluch (0, 5), M. Gentzsch (10, 12)

Geschrieben von: M. Gentzsch 05.03.2019 07:37 Uhr

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