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Licht und Schatten in der Lausitz

Sonntag, 7 Uhr. Abreise in die Lausitz. Die zweite Garde der Baskets aus Brandenburg zog es nach Cottbus zum Aufeinandertreffen in der Bezirksliga mit den ansässigen Cottbussern und den weiteren Gästen aus Eisenhüttenstadt. Da alle anwesenden Teams bisher in der Liga sieglos waren, brannten sie jeweils auf den ersten Saisonerfolg.
Gegen 10 Uhr stand das erste Duell gegen die dritte Mannschaft der White Devils aus Cottbus an. Trotz der langen Anreise waren die Brandenburger, anders als in den ersten beiden Spielen, von Beginn konzentriert bei der Sache und es ergab sich ein ausgeglichenes erste Viertel beim Stand von 13:13. Die Verteidigung der Baskets stand stabil in einer Ball-Raum-Formation und ließ keine leichten Würfe und nur wenige zweite Chancen zu. Belohnen konnten sich die Brandenburger dennoch nicht, da die letzte Konzentration im Abschluss fehlte und sie sich damit nicht für ihre Defensivleistung belohnen konnten. Da die Cottbusser selbst aber auch nicht zum Korb kamen, versuchten sie ihr Glück aus der Ferne und so landete der eine oder andere Wurf im Brandenburgischen Korb, der zu einem 9-Punkte-Rückstand führte.

 

In der folgenden Auszeit fand Trainer Florian Schöttler die richtigen Worte und die Brandenburger in Person von Marcel Lochner und Stefan Bronnert drehten das Spiel bis zur Halbzeit mit mehreren Distanzwürfen zur 30:29-Führung. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser ins Spiel und behaupteten das ganze dritte Viertel lang eine kleine Führung bis Christopher Baluch mit der Schlusssirene des dritten Viertels mit Foul zum 49:49 von draußen einnetzte. Den Bonus-Freiwurf ließ er leider liegen. Kopf an Kopf ging es durchs vierte Viertel. Nachdem sich die Brandenburger 66:60 absetzen konnten, antworteten die Cottbusser selbst mit einem 5-Punkte-Lauf. Doch das beeindruckte die Baskets nicht mehr Spiel entscheidend. Sie spielten ihre Stärke der großen Leute aus. Pass von Michael Gentzsch auf Alexander Köpke zum 68:65 ein Minute vor Schluss. Cottbus versuchte fortan durch schnelle Fouls den Ball zurück zu bekommen, aber Brandenburg versenkte 4/6 Freiwürfen und ließ keinen Korberfolg mehr zu. Am Ende reichte es zum ersten Saisonsieg mit einem 72:66.
Nach dem hart erkämpften ersten Sieg gingen die Brandenburger mit breiter Brust ins zweite Spiel und gestaltete ein offenes erstes Viertel, in dem die Spieler aus Eisenhüttenstadt mit 23:20 eine knappe Führung behaupteten. Mit dem Gefühl, dass ein weiterer Sieg drin gewesen wäre, eröffnete Mario Schnalke das zweite Viertel mit dem Anschlusstreffer zum 22:23. Die nächsten 5 Minuten waren für die Brandenburger zum Vergessen. Leichte Ballverluste mitunter bereits beim Ballvortrag und drei Treffer der Eisenhüttenstädter aus der Distanz stellten das Spiel auf den Kopf. Auf einmal hieß es 22:38-Rückstand. Angespornt durch Kapitän Marcel Lochner versuchten sich die Brandenburger dem entgegen zu stellen, verkürzten zur Halbzeit zwar noch auf 33:43, aber fortan schien der Wurm drin zu sein. Gegen die sehr weit draußen agierende Ball-Raum-Verteidigung der Gegner kam kein vernünftiges Passspiel zu Stande, was viele schnelle Ballverluste verursachte. Zu dem erzielte Eisenhüttenstadt insgesamt acht Treffer von jenseits der Dreipunktelinie. Am Ende bedeutete dieser Einbruch eine klare 60:87 Niederlage, die es erstmal zu verdauen gilt.

Dafür bleibt jedoch nicht viel Zeit, schon am nächsten Sonntag heißt es wieder auf Reisen gehen. In Woltersdorf stehen die Partien gegen Woltersdorf 2 und USV Potsdam IV an.

Es spielten:
D. Schultheis (10 Pkt. gg. Cottbus, 5 gg. Eisenhüttenstadt), M. Lochner (16, 18), M. Schnalke (2, 6), S. Bronnert (20, 11), J.-P. Spitzer, D. Lindauer (2, 3), A. Köpke (4, 4), O. Schroth (4, 1), C. Baluch (5, 1), M. Gentzsch (9, 11)

Geschrieben von: M. Gentzsch 12.11.2018 12:38 Uhr

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