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Am Ende fehlte die Kraft- Baskets verlieren in Königs Wusterhausen

Am Samstag traten die SFB-Basketballer in der Oberliga Brandenburg beim wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn aus Königs Wusterhausen an. In dem bisher wichtigsten Saisonspiel standen die Vorzeichen für die Baskets jedoch denkbar schlecht. Gleich fünf Spieler aus dem Kader der Herren I mussten für das so wichtige Spiel passen, wodurch Trainer Schöttler nur mit 7 Akteuren nach Randberlin fahren konnte. 
Zunächst einmal erwischten die Baskets den besseren Start und konnten insbesondere durch den gut aufgelegten Rosenkranz schnell mit 8:2 in Führung gehen. Am Ende standen für den Centerspieler 21 Punkte auf dem Scoreboard. Ab Mitte des ersten Viertels nahmen sich die Brandenburger jedoch ihre erste Verschnaufpause, was die Red Dragons sofort zu nutzen wussten. Nach einem 9:0-Lauf für die Dragons ging es mit 11:16 in die erste Viertelpause. Auch im zweiten Viertel war den Baskets anzumerken, dass die Wechseloptionen in diesem Spiel fehlten. Nach guten Phasen folgten immer wieder schlechtere Momente und so konnten die Baskets nicht wesentlich näher an die Red Dragons herankommen. Mit 27:33 ging es zwar nicht unzufrieden in die Halbzeit, jedoch befand Coach Schöttler: „Man merkte über das gesamte Spiel, wie unsere Jungs auf dem Spielfeld gefightet haben. Insbesondere im dritten Viertel hatten wir das Momentum das Spiel zu drehen. Im vierten Viertel fehlte dann die Kraft, aber wir haben gesehen, dass dieser Gegner schlagbar ist.“ Eben in diesem Viertel gaben die Brandenburger noch einmal alles und gingen in der 26. Minute gar mit einem Punkt in Führung. Die Würfe der Baskets fielen und Kapitän Dignas (16 Punkte) fand immer besser in die Partie und so ging es in Schlagdistanz in den letzten Spielabschnitt (47:51). Im letzten Viertel machten die Königs Wusterhausener mit den ausgelaugten Baskets kurzen Prozess. Immer wieder war es in dieser Phase Mike Krebs auf Seiten der Red Dragons, der am Ende 23 Punkte zum Sieg beisteuerte. Mit einem Endergebnis von 55:67 wurden die Havelstadtbasketballer am Ende doch etwas zu hoch geschlagen, wie Trainer Schöttler befand: „Wir haben uns hier klasse verkauft und, gemessen an unserer Personalsituation, an einer Überraschung geschnuppert.

Im Rückspiel werden wir den Spieß in voller Mannschaftsstärke umdrehen, da bin ich mir sicher.“ Schon an diesem Sonntag wollen die Brandenburger gegen den Tabellenvorletzten Cottbus wichtiges Selbstvertrauen tanken, um noch ein wichtiges Wörtchen im Kampf um die Playoffs mitreden zu können. Anwurf wird um 15 Uhr in der heimischen Marienberghalle sein.

Nummer/Spieler/Punkte: 7/Schöttler/7, 9/Trapp/7, 10/Rosenkranz/21, 13/Dignas/16, 21/Köpke/0, 28/Nzana/4, 34/Schmidt/0

Geschrieben von: P. Schöttler 10.11.2016 08:18 Uhr

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