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Baskets unterliegen gegen Stahnsdorf

Die Oberligabasketballer der Havelstadt mussten auch ihr zweites Heimspiel in den Playoffs deutlich mit 49:77 verloren geben. Durch die weiterhin angespannte Personalsituation war schon vor dem Spiel klar, dass es an diesem Tag ein hartes Stück Arbeit für die übrig gebliebenen Baskets werden würde. Mit den Aufbauspielern Lochner und Dignas, Flügelspieler Schöttler und Center Rosenkranz fehlte auf jeder Position mindestens ein Stammspieler, die den Havelstädtern besonders gegen Ende der Partie fehlen sollten. In einer äußerst nervösen Anfangsphase waren es zunächst die Baskets, die einen besseren Start erwischen sollten. Nach einem verwandelten Freiwurf von Flügelspieler Bronnert stand es nach 7 Minuten 9:4 für die Havelstädter. Doch dann zeigten die Stahnsdorfer erstmals, warum sie als Erstplatzierter der regulären Saison noch vor den Baskets in die Playoffs eingezogen sind. Mit einem 11:2-Lauf in drei Minuten ging es mit 11:15 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel spielten sich die jungen Randberliner mit ihren hochtalentierten Spielern in einen regelrechten Rausch. In vielen sehenswerten Aktionen zeigten sie ihre tollen Qualitäten und setzten sich nach und nach von den tapfer kämpfenden Baskets ab. Mit 23:35-Rückstand aus Sicht der Havelstädter ging es in die Halbzeit. „Wir haben uns bisher teuer verkauft und wollen die Chance nutzen, wenn sie noch einmal heran kommen lassen. Verliert nicht den Mut und spielt clever!“, so die aufmunternden Worte des Trainers Schöttler.

Von den Worten des Trainers angestachelt, bissen sich die Baskets noch einmal richtig in die Partie. Immer wieder brachten sie die Stahnsdorfer mit ihrer starken Verteidigung in arge Probleme. Im vierten Viertel legten die Brandenburger Kämpfer noch einmal alles in die Waagschale, was ihnen an Kondition übrig geblieben ist. Bei zehn Punkten Rückstand hatten die Baskets das Momentum auf ihrer Seite und bei eigenem Ballbesitz war es der zuweilen etwas glücklos agierende Aufbauspieler Gerike, der die Verantwortung übernahm und mit einem Dreier die Wende einleiten wollte. Der Ball guckte hinein, wollte aber wie so oft an diesem Tag nicht durch die Reuse wandern. Ab diesem Moment war den Spielern um Trainer Schöttler anzumerken, dass sie mit ihren Kräften am Ende waren. Mit einem sagenhaften 20:5-Lauf der Stahnsdorfer in den 5 Minuten des Spiels stand aus Sicht der Brandenburger ein zu hoch ausfallendes 49:77 zu Buche, das die Mannschaftsleistung keinesfalls widerspiegelt. „Wir kämpfen hier lange und legen alles in dieses Spiel hinein. Am Ende spielen die Stahnsdorfer gut und nutzen unsere Personalsituation gnadenlos aus. Ich denke die sehr positive Reaktion der Zuschauer zeigt uns, dass wir alles gegeben haben. Vielen Dank an die Fans für die Unterstützung!“, sagte Trainer Schöttler nach dem Spiel. Schon diesen Samstag im Derby und damit letzten Heimspiel der Saison wollen die Baskets ihre guten Leistungen erstmals in den Playoffs in etwas Zählbares umsetzen und ihrem Rivalen aus Rathenow, denen bisher drei Siege in den Playoffs gelungen sind, einen Sieg abringen. Positive Signale gibt es derweil von den verletzten Baskets. Bei allen verletzten Spielern scheint ein Einsatz am Wochenende möglich, sodass die Brandenburger zu einem letzten, großen Tanz in dieser Saison bitten werden. Anwurf der Partie ist um 18:00 Uhr in der Dreifelderhalle am Marienberg.

 

Nummer/Spieler/Punkte: 4/Baluch/0, 7/Schmidt/0, 8/Bronnert/9, 9/Trapp/4, 12/Nzana/3, 13/Schroth/0, 14/Gerike/8, 15/Altenkirch/14, 16/Jagla/11

Geschrieben von: P. Schöttler 02.03.2016 08:28 Uhr

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