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Das Spiel am letzten Spieltag der regulären Saison stand für die Baskets und ihren Gegner aus Fürstenwalde unter klaren Vorzeichen. Während die Brandenburger schon am letzten Spieltag die Playoffs perfekt gemacht haben, stand für die Fürstenwalder schon fest, dass sie als 5. der Saison in die Abstiegsrunde mussten. Verzichten mussten die Baskets bei dem Unterfangen auch das letzte Spiel der bisher erfolgreichen Runde siegreich zu bewältigen ohne ihre Stammkräfte Bronnert und P. Schöttler, die von Köpke und Büttner ersetzt wurden.
Trainer Florian Schöttler begann das erste Viertel mit einer vollkommen neuen ersten Fünf, so durften die diese Saison bisher am effektivsten agierenden Brandenburger Rosenkranz, Jagla und Dignas erstmal auf der Bank Platz nehmen und überließen Lochner, Gerike, Altenkirch, Trapp und Nzana das Feld. Der Beginn gestaltete sich dementsprechend holprig, beim Stand von 2:5 folgte die erste Auszeit der Havelstädter, war in der Offensive trotz guter Raumaufteilung doch wenig zustande gebracht worden. Besonders das Zusammenspiel und die Bewegung des Balles machte den Brandenburgern Probleme. Leider wollte der Schalter trotz erkannter und angesprochener Fehler nicht so wirklich umkippen, sodass es ausschließlich der guten Verteidigungsleistung zu verdanken war, dass man mit lediglich 4 erzielten Pünktchen „nur“ auf einen 4:12 und damit einen 8 Punkte Rückstand zur Viertelpause blickte. Die nötige Wende brachten dann auch die angesprochenen Dignas, Jagla und Rosenkranz, welche ihrerseits 4, 6 und 3 Punkte zu einem furiosen 13:0 Lauf im zweiten Viertel beisteuerten. Spielstand 17:16.

 

Das Spiel wog nun hin und her, so dass es mit einem 31:31 in die Halbzeitpause ging. Der Trend war jedoch klar, jetzt waren die Baskets am Drücker. Die Halbzeitansprache fiel dementsprechend kurz aus. Die Fehler waren klar, die Lösung wurde im 2. Viertel präsentiert. Die Devise hieß jetzt zurück zur Startformation des ersten Viertels und Rehabilitation für die magere Offensivleistung. Wie ausgewechselt schienen die Mannen, die im ersten Viertel nur 4 Pünktchen erzielten inzwischen. Der Ball lief wie an der Perlenschnur, die Defensive stand weiterhin sicher. In dieser Phase war es vor allem Gerike, der durch eine verbesserte Wurfauswahl und von exzellenten Anspielen und gutem Team-Basketball seiner Nebenleute profitierte. Er erzielte sagenhafte 15 der insgesamt 19 Punkte in diesem Viertel, welches mit 19:12 für das Heimteam beendet werden konnte. Die Devise im letzten Viertel war deutlich, konzentriert und stark beginnen, um den Gästen auch nicht die leiseste Hoffnung zu eröffnen an diesem Tag in der Marienhalle etwas zu holen. So war es wieder das Trio um Jagla/Rosenkranz/Dignas, die sich im Punkten schier beliebig abwechselten, um den Sieg am Ende sicher einzufahren. Mit 75:58 zwei Minuten vor dem Ende war die Messe gelesen. Mit hohem Einsatz schafften die Gäste mit einem 11:0-Lauf noch etwas Ergebniskosmetik, die ihnen in den letzten 100 Sekunden gelangen, welcher gleichzeitig jedoch für die nun komplett eingesetzten Reservespieler eine gute und lehrreiche Übung auf Oberliganiveau darstellte. Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Schöttler ausgesprochen zufrieden: „Es ist eine enorme Verbesserung welche Tiefe wir inzwischen besitzen. Es kostet mich jedes Mal ein schlechtes Gewissen Spielern aufgrund der Konkurrenzsituation nicht die vollen Minuten geben zu können oder gar nicht erst zu nominieren. Man sieht die positive Entwicklung bis runter in die zweite Mannschaft. Ich bin stolz und glücklich mit einem überwiegend lern- und leistungsbereiten Team arbeiten zu können. Wir werden bereit sein für die Playoffs!“

Den Auftakt zu den Playoffs bildet am 13.02. sofort das Spiel gegen den Lokalrivalen aus Rathenow in Rathenow. Weiter geht es im Wochenrhythmus mit drei aufeinander folgenden Heimspielen gegen Lauchhammer (20.02.), Stahnsdorf (27.02.) und Rathenow (05.03.) zu gewohnter Zeit an gewohntem Ort um 18 Uhr in der Halle am Marienberg. Den Schluss bilden am 12.03. das Gastspiel in Lauchhammer und am 19.03. der 1. gegen den 2. in Stahnsdorf. Das Brandenburger Team freut sich auf die Unterstützung und wünscht sich gemeinsam mit den Fans maximale Erfolge zu erzielen. Dazu Trainer Schöttler: „Für uns zählt immer nur das nächste Spiel, in dem wir natürlich möglichst gewinnen wollen. Wir werden aber einen Teufel tun auch nur das Resultat daraus zu thematisieren. Der Weg ist das Ziel und es wird immer ein nächstes Spiel geben. So ist unsere Denk- und Arbeitsweise.“

Es spielten: Nummer 4/Lochner/4 Punkte, 5/Schmidt/0, 7/Büttner/0, 8/Nzana/2, 9/Trapp/8, 10/Rosenkranz/12, 12/Köpke/4, 13/Dignas/10, 14/Gerike/15, 15/Altenkirch/6, 16/Jagla/14

Geschrieben von: F. Schöttler 02.02.2016 06:40 Uhr

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